Mit WM-Silber zurück auf die Baustelle

Kevin Kuhn hat bei der Hustech seine Lehre zum Eidg. dipl. Elektroinstallateur gemacht und im Sommer 2018 erfolgreich abgeschlossen. Als ein von Swiss Olympic ausgezeichneter «Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb» hat die Hustech ihn dabei auch mit einem flexiblen Ausbildungsprogramm unterstützt. Nach seinen sportlichen Erfolgen im Radquer (Weltcup-Sieg und WM-Silber in der Kategorie U23), kehrt er am 17. Februar nun an seine Arbeitsstelle als Elektroinstallateur zurück.

Kevin – wir freuen uns, Dich wieder im Hustech-Team zu haben! Worauf freust Du Dich – und was aus Deinem anderen/sportlichen Alltag wirst Du vermissen?
Ich freue mich, mal wieder etwas anderes zu machen, zu denken und zu diskutieren… Vermissen werde ich sicher, dass ich mir die Tage nicht mehr ganz so flexibel einteilen kann. Ich kehre mit einem 50%-Pensum zur Hustech zurück und trainiere zusätzlich zwischen 15 und 20 Stunden pro Woche. Da bleibt sicher weniger Zeit für anderes…

Du hast ja bei der Hustech die Lehre als Elektroinstallateur EFZ gemacht. Was gefällt Dir an diesem Job besonders – wo liegen Deine Stärken?

Ich liebe es, wenn ich selbständig arbeiten kann – am liebsten habe ich eigene kleine Projekte, die ich in eigener Verantwortung durchziehen kann. Und ich arbeite gerne mit anderen Leuten zusammen – darauf freue mich mich sehr!

Inwiefern ist der Job als Elektroinstallateur  mit Deinem «Job als Radquer-Profi» vergleichbar?
Da gibt es durchaus parallelen. In beiden Welten braucht es viel Disziplin und Durchhaltewillen. Und ein grosses Stück Eigenverantwortung – wenn ich etwas anfange, dann ziehe ich es auch durch. Und zwar auf einem Top-Level. Das ist mein persönlicher Anspruch…

Und natürlich interessieren uns Deine Ziele: wohin möchtest Du in sportlicher, aber auch in beruflicher Hinsicht?
Im Moment focussiere ich mich klar auf meine sportlichen Ziele: ich trainiere auf nächste Quer-Saison und möchte möglichst erfolgreich weiter fahren – im Detail weiss ich allerdings noch nicht viel von der nächsten Saison – das kommt nun auf mich zu. Meine berufliche Karriere steht im Moment eher an zweiter Stelle – ich  bin froh, dass ich einen Arbeitgeber habe, der dieses «Doppel-Engagement» versteht und mich entsprechend unterstützt